Thalasso

Die Thalassothys - Methode

Wie der Name aussagt ist Thalassothys die Verbindung zwischen „Thala“ – das Meer, und „Sothys“ – die Marke im Kosmetik- und Wellness - Institut für höchste Ansprüche.

Der Name Thalassothys lehnt sich auch an die Thalassotherapie an, ein typisch französisches Konzept, definiert als „simultane Anwendung unter medizinischer Kontrolle mit dem Ziel, die wohltuende Wirkung der Meeresumgebung vorbeugend oder therapeutisch zu nutzen.

Die verschiedenen Komponenten wie Meersalz, Algen und Schlamm wirken positiv auf viele Haut- und Figurprobleme und stellen die Harmonie zwischen Körper, Geist und Seele wieder her.

Dieses Konzept interessiert uns umso mehr, da seit dem 19. Jahrhundert bekannt ist, dass das Meer und alle Substanzen, die aus ihm kommen, wie die Algen, eine wirklich wohltuende Wirkung auf den menschlichen Körper haben ( Definition des Verbandes „ Meer und Gesundheit“ ).

Das Thalassothys - Programm folgt ganz diesem Schema, denn es beruht auf Techniken, bei denen Meeresprodukte angewandt werden: Fangotherapie - Algotherapie - Balneotherapie

Geschichte

Bereits vor 5000 Jahren sind von den alten Chinesen Algen- und Meerwasserkuren überliefert. Später behandelte der berühmte griechische Arzt Hippokrates (460 - 377 v. Chr.) Rheuma, Ischias und Hautkrankheiten mit Meerwasser.

In Ägypten und Griechenland, vor allem aber im alten Rom gehörten Badekuren sowohl zu den medizinischen Behandlungsformen als auch zum körperlichen Wohlbefinden. Im Abendland konnte der Londoner Arzt Richard Russel (1700-1771) die vorbeugende und heilende Wirkung von Meerwasser beweisen.

Der französische Arzt La Bonnardière gilt als der Vater der Thalasso-Therapie (dt. Heilung durch das Meer). Er modernisierte die alten Methoden und passte sie der Neuzeit an, wobei die Kombination aus Meerwasser, Meerespflanzen und Meeresboden die Basis bilden.
1899 wurde in Frankreich das erste Thalassotherapie-Institut in Roscoff gegründet. Heutzutage finden sich an der französischen Atlantikküste die meisten Thalasso-Zentren.

Fangotherapie

Verwendung des natürlichen Meeresschlamms und der Meeressedimente oder eines anderen Schlamms. Nach Dubarry werden sie Peloide genannt, für gewöhnlich aber einfach Meeresschlamm.
Weil die Schlammsubstanz eine Mineralsalz-Konzentration aufweist, die 10 bis 12 mal stärker ist als im Meer, regeneriert sie den Organismus.
Der Schlamm bewirkt Schwitzen und gleichzeitig Entgiftung durch Ausscheiden von Harnstoff und Milchsäure und fördert dadurch ein perkutanes Eindringen der Spurenelemente in die Zellen. Die Wirkungen des Meeresschlamms sind wie folgt erklärbar:

Physisch: Plastizität, Wasserrückhalt im Zwischengewebe und Wärmerückhalt
Chemisch: Mineralsalz-, Spurenelemente- und Vitamin-Konzentration

Die Fangotherapie wird meist in Form von Packungen angewandt.

Algotherapie

Algen fördern ein Eindringen der Spurenelemente und der Enzyme. Für die Verwendung in der Kosmetik werden die Algen mikronisiert.
Alle Elemente bleiben dabei vollständig erhalten, auch Proteine, Hormone und Alginate.
Weil die Algotherapie die Wirkung der Meeressubstanzen auf das innere Milieu maximal verstärkt, ermöglicht die Algotherapie speziell ein Wiederherstellen des Gleichgewichtes der epidermischen Hautfunktionen:

  • die Remineralisierung und Ernährung der oberen Hautschichten
  • Vorbeugen der Muskelerschlaffung

Diese Algen werden in Form einer heißen Paste als Körperpackung aufgetragen oder dem Bad zugefügt.


Balneotherapie

Bei der Balneotherapie werden Meeresprodukte in Form von Bädern angewandt.
Das Bad :

  • erweitert die Gefäße der Dermogewebe durch Eindringen der Mineralstoffe und Meeres- Elektrolyten in das Innere des Organismus
  • fördert Blutzirkulation
  • erwärmt Muskelmasse
  • löst bei der Haut und den Schleimhäuten eine Kettenreaktion der Reflexe aus
  • steuert den Stoffwechsel
  • schwemmt durch Schwitzen die ausgeschiedenen Giftstoffe aus ( Thermoregulierung )

Die wohltuende Wirkung der Algen

Die Algen sind ursprünglich aus der Entwicklung bestimmter Bakterien hervorgegangen und waren die ersten Elemente, die Sonnenenergie mittels Photosynthese verwandten und Sauerstoff freisetzen konnten. Sie waren somit beteiligt am Entstehen der ersten Sauerstoffschicht auf der Erde und produzieren auch heute noch 50 % des Sauerstoffs in der Atmosphäre.

Die Algen sind natürliche Rohstoffe „par excellence“, die nach und nach bei ihrer Entwicklung spezifische Abwehrstoffe gebildet haben ( wie die Synthese der Polysaccharide, der Vitamine oder der oxydations-hemmenden Enzyme ), damit sie den verschiedenene ständigen Belastungen widerstehen konnten ( den gezeiten, dem starken Salzgehalt, licht-Variationen ). Sie nehmen auch Meerwasser und damit alle Mineralien auf, die sie bis zu 50 000 mal stärker konzentrieren als das Meerwasser selbst.

Zusammensetzung der Algen:

  • Kohlenhydrate (40 bis 50 % ihres Eigengewichtes)
  • Proteine
  • Lipide (in sehr kleinen Mengen)
  • Mineralsalze
  • Spurenelemente
  • Vitamine

Die Algen werden in vier Familien aufgeteilt:

  • grüne Algen (Oberflächen-Algen)
  • blaue Algen (ebenfalls Oberflächen-Algen)
  • braune Algen (befinden sich in der Mittelschicht des Wassers)
  • rote Algen (aus der Meerestiefe)

Die Algen ernähren sich durch Osmose von Mineralsubstanzen, die im Meer schweben. Sie sind somit 10 mal reicher an Spurenelementen als die Pflanzen der Erde.

Sie können aber vor allem alle von ihnen selbst konzentrierten Substanzen mittels dem Osmose-Phänomen auf die Epidermis übertragen. Auf der Haut angewandt, setzen die Algen ihre Mineralsalz-Ionen frei. Diese Ione gelangen in die oberen Schichten der Epidermis und verbreiten sich dann progressiv über den Kreislauf im Körper.

Die Epidermis profitiert deshalb von der Wirkung jedes einzelnen Spurenelementes und den Mineralsalzen der Algen, die auf den Körper aufgetragen werden.

Mineralsalze

Wirkung

Kalzium CaUnentbehrlich für die Regulierung der Durchlässigkeit der Zellmembranen.
An der Muskeltransmission beteiligt.
KaluimK
Starkes Diuretikum. Gegenmittel bei Muskelermüdung.
Natrium Na
Hält osmotischen Druck aufrecht.
Phosphor PMittels Energie-Zufuhr beteiligt an der Bildung der Zellmembranen.
Bildung der Knochen und Zähne.
Gedächtnisverbesserung.
Stress-Vorbeugung.


Wichtige Spurenelemente

Wirkung

Chrom Cr Energie-Lieferant
Kobalt Co Bildet Vitamin B 12.
Kupfer Cu Entzündungshemmende Wirkung
Eisen Fe Befördert Sauerstoff, oxydations- und infektionshemmende Wirkung.
Wirkt vorzeitiger Alterung entgegen
Fluor F Notwendig für die Knochenbildung
Jod I Greift in den Fettstoffwechsel und in die Energie-Produktion ein
Lithium Li Antistress
Magnesium Mg Schützt das Vitamin E.
Beteiligt am Kohlehydrat-, Lipid- und Proteinstoffwechsel.
Bedeutendes Spurenelement
Mangan Mn Stimuliert den Zellstoffwechsel
Selen Se Anti-Oxydant
Silizium Si „Zement“, der die verschiedenen Kollagenfasern des Bindegewebes untereinander verbindet.
Schwefel S Nützlich für den Nagel- und Haar-Stoffwechsel
Zink Zn Vitamin A- und Protein-Stoffwechsel.
Stabilisiert die Zellmembranen

 

Zusammenfassung:

Die Verwendung der Algen gewährleistet, dem Organismus die für ihn notwendigen
Spurenelemente und Mineralien wieder zuzuführen (Remineralisierung), den
Zellstoffwechsel zu stimulieren und das Gleichgewicht des Organismus wieder herzustellen.