Aroma SOTHYS®

Die Wirkung ätherischer Öle

Sothys hat sich die außergewöhnliche Wirkungsweise von 100% ätherischen Ölen auf Körper und Geist zunutze gemacht.

Definition

Ätherische Öle sind Essenzen, die aus verschiedenen aromatischen Pflanzen wie Blumen, Gräsern, Sträuchern oder Bäumen gewonnen werden. Es sind flüchtige, duftende
Bestandteile aus verschiedenen Teilen der Pflanze etwa Blütenblätter, Blätter, Samen oder Wurzeln.
Die Qualität hängt von verschiedenen Faktoren ab: Zustand des Bodens, Wachstumsregion und -höhe, Klima und Erntezeit.
Die klassifizierten Essenzen (unter den Ölen in Klassen eingeteilt) sind nicht fett und von einer Konsistenz wie Wasser oder Alkohol. Sie sind in Wachs, Alkohol und Pflanzenölen löslich und teilweise mit Wasser mischbar.

Geschichte

Ätherische Öle werden seit alters her verwendet. Bereits im Jahre 4500 v. Chr. verfasste ein chinesischer Kaiser eine Zusammenstellung der Eigenschaften von ätherischen Ölen, die seitdem von Wissenschaftlern geprüft und erweitert worden sind. Die Ägypter verwendeten ätherische Öle zum Einbalsamieren ihrer Toten und nutzten so deren antiseptische Eigenschaften. In Griechenland waren die Essenzen immer sehr beliebt, sowohl als Parfum als auch zur Körperpflege. In Rom wurden die Öle für die Massagen nach den Bädern oder für Rauchopfer benutzt.
Der Beginn des Christentums und der Fall des Kaiserreiches bedeutete auch für die Parfums
und Aromen einen Niedergang. Später waren es die Araber, die wieder damit begannen, die Essenzen zu verwenden und
die Kunst der Destillierung zu verfeinern.
Im 15. Jahrhundert entwickelten die Italiener die Kunst des Parfumierens für die Lederverarbeitung (Handschuhherstellung). Catherina di Medici brachte in ihrem hochzeitsgefolge diese Kunsthandwerker mit nach Frankreich und führte dort so die Mode der aromatischen Produkte ein.
Mit dem industriellen Aufschwung im 19. Jahrhundert nahmen die aromatischen Produkte zugunsten der synthetischen ab.
Es ist den Studien des französischen Apothekers R.H. Gattefossé zu verdanken, dass die Aromatherapie im 20. Jahrhundert zurückkehrte.

Extrahierungsmethoden

Verschiedene Extrahierungsmethoden werden für ätherische Öle angewendet: Destillation mittels Wasserdampf, Extrahierung mit Lösungsmitteln, Enfleurage (Absorption der
Essenzen durch Fett), Mazeration, Pressen (für Essenzen aus Agrumen wird die Schale der Zitrusfrüchte auf Schwämmen ausgepresst, von denen anschließend die ausgepresste Flüssigkeit wiedergewonnen wird).

Wirkungsweise

Es gibt zwei sich ergänzende Wirkungsweisen:
Wirkung auf der Haut: Die ätherischen Öle dringen sehr rasch in die Epidermis ein, ohne auf der Oberfläche Fettspuren zu hinterlassen. Sie infiltrieren die fetthaltigen Partien. Jedes ätherische Öl ist auf diesem Umweg mit einer spezifischen, kosmetischen Wirkung ausgestattet. Die meisten besitzen außerdem antiseptische Eigenschaften.

Wirkung auf den Geruchsinn und das Gehirn:
Jedes ätherische Öl besitzt einen spezifischen Duft. Dieser Duft wird über kleine Rezeptoren in der Nasenwand aufgenommen und direkt weitergeleitet an das Zentrum unserer Emotionen, das Limbische System. Der Geruchsinn ist übrigens der einzige menschliche Sinn, der eine direkte organische Beziehung hat (außer der Reaktion über das Gehirn); das Ergebnis ist umso stärker und schneller. Das ätherische Öl induziert auf diese Weise, je nach seiner Art, eine entspannende oder eine belebende Wirkung.
Die Aromachologie ist durch diese Doppelwirkung entstanden, d.h. die Nutzung der Wirkung der ätherischen Öle zu kosmetischen Zwecken, durch die Haut oder durch den Geruchsinn auf Körper und Geist.

Es werden verschiedene Definitionen unterschieden:

  • Aromatherapie:
    in direktem Sinne therapeutische, gute Eigenschaften der ätherischen Öle
  • Aromakosmetik:
    Nutzung der ätherischen Öle in der Kosmetik
  • Aromachologie:
    Wirkung durch den Geruchsinn und neuropsychologische Wirkung der ätherischen Öle
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